Mixed Media Abstracts… was ist das eigentlich?
Immer wieder werde ich gefragt: Wie entstehen Deine Bilder? Diesem Bedürfnis nach Begreifen will ich an dieser Stelle gerne nachkommen. Jedoch Fragen Sie sich bitte zunächst: Möchten Sie diese Details wirklich wissen? Schmälert das nicht den Reiz der Bilder? Die Technik hat rein GAR NICHTS mit der Wirkung der Bilder zu tun. Die viel spannendere Frage ist: Was sehen Sie? Was fühlen Sie beim Betrachten und welches Echo hallt in Ihrem Inneren wieder…

Aber gut, wer es trotzdem wissen will: Angefangen hatte alles um das Jahr 2000 mit einem alten Diaprojektor. Ich experimentierte mit abstrakten Lichtinstallationen für Fotosessions. Dazu habe ich Farbe, Folien und allerlei anderes transparentes Material auf Diarahmen aufgebracht. Das ergab faszinierende bunte Projektionen, die auf nackter Haut ganz besonders gut kamen. Einige der analogen Fotografien von damals gibt es auch heute noch in meinen persönlichen Archiven.

Zum ersten Durchlichtscanner kam ich dann im Jahr 2011. Durch neue Reproduktionstechniken war es nun möglich, großformatige Abzüge der winzig kleinen Glasmalereien zu erstellen. Für all diejenigen, die es ganz genau wissen wollen: An der Wand hängt ein Diasec (dauerhafte Verbindung von Bildmaterial mit Acrylglas und Aludibond). Das Bildmaterial ist ein fototechnisch ausbelichteter Lambda-Abzug (irgendwas mit Laser). Laaangweilig ;-) Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das Ergebnis ist nicht nur chic, sondern auch extrem belastbar. Glasbruch? Kratzer? Ausbleichen? Nicht bei dieser Qualität. Ich wünsche Ihnen vor allem Freude beim Betrachten und vielleicht hören Sie ja ein Echo…

Herzlichst, Ihre Julia Kellerbrandt

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